Montag, 18. November 2013

"Kapitän" lässt Taucher im Wasser zurück

Phuket - Ein amerikanisches Ehepaar war unter einer Tauchergruppe, die von ihrem Kapitän in den Gewässern vor Phuket allein zurückgelassen wurden. Lexa und Jake Mendenhall freuten sich auf ihren Urlaub und wollten ihren ersten realen Tauchgang im blauen Ozean genießen. Doch dieser Ausflug lief völlig anders ab, als sie es sich vorgestellt hatten.

 
Sie machten zwei einstündige Tauchgänge und alles war in Ordnung, bis sie zum dritten Mal auftauchten. Ihr Boot war verschwunden. Das Ehepaar war mit zwei Tauchlehrern und noch ein paar anderen unerfahrenen Tauchern gestrandet. Die Sonne ging unter und ihre Gedanken rasten.
Jake Mendenhall hatte eine Kamera dabei und dokumentierte ihren Tauchgang. Bevor die Batterien versagten nahm er das Kliff in ihrer nähe auf, dass zu steil war um an Land zu klettern. Jeder dachte dasselbe: "Was würde passieren wenn kein Boot mehr vorbeifährt? Denn die Dämmerung setzte bereits ein".
Zu ihrem Glück sah einer der Tauchlehrer ein Schlauchboot an ihnen vorbeifahren und signalisierte den Leuten sie aufzunehmen. Gott sei Dank dachten alle, als das Boot direkt auf sie zusteuerte. Sie verbrachten fast eine Stunde im offenen Meer.
Es war bereits dunkel, als sie auf das Schlauchboot kletterten. Erschöpft von diesem Erlebnis kehrten alle unversehrt zurück an Land. Die Tauchergruppe erfuhr später, dass der sogenannte Kapitän des Bootes wohl einen Motorschaden hatte und beschloss sie alle im Wasser zurückzulassen, während er ans Ufer fuhr.
Diese Aussage klang für die Gestrandeten ein wenig verrückt. Das US-Ehepaar sagte, dass das Tauch-Unternehmen auf ihrer Webseite gute Kritiken bekam und deshalb einen Ausflug gebucht hatte. Um welches Unternehmen es sich handelte wurde nicht berichtet, ebenso wenig, an welcher Stelle der Vorfall stattgefunden hatte.

Text u. Bild: Wochen Blitz....   Ganzes Blog auschauen (Phuket).....


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