Montag, 18. November 2013

Flugkapitän verweigert Tourist den Heimflug

Phuket - Ein Flugkapitän weigerte sich in der vergangenen Woche einen seiner Passagiere von Phuket nach Frankreich zu fliegen und hat damit einen ungewöhnlichen Vorfall am Internationalen Flughafen auf der Inselprovinz geschaffen.

Der 56-jährige Mann, um den es hier geht, befand sich am Donnerstag schon im Wartebereich auf dem Flughafen um die Maschine nach Europa zu besteigen. Passagiere bemerkten, dass der Mann eine Wunde hatte, die am blutigen Hemd zu erkennen war. Es roch auch unangenehm. Eine Stewardess informierte den Kapitän der Maschine, der sich davon selbst überzeugen ging und weigerte sich den Mann in sein Flugzeug einsteigen zu lassen. Er machte sich Sorgen über gesundheitliche Bedenken für die anderen Passagiere.

Eine handschriftlich Mitteilung der Immigration besagt: Der Flugkapitän verweigerte ihm die Heimreise, aufgrund von Bedenken bezüglich der Sicherheit und Gesundheit der Fluggäste.
 
Beamte des Flughafens und der Immigration wurden zur Hilfe gerufen. Anfangs wollten sie der Entscheidung des Kapitäns nicht folgen. Aber der Mann wurde dann in das Thalang Hospital gebracht, wo seine Wunde gereinigt wurde.
Die Touristen-Polizei brachte ihn dann wieder zurück zum Flughafen, wo er einige Zeit von den anderen Passagieren im Abschnitt der Immigration isoliert wurde. Der Mann kam am 25. Oktober in Thailand an und hatte ein Visum bis zum 23. November erhalten. Allerdings war das Visum bereits ungültig, da er bereits durch die Passkontrolle gegangen war.
Der französische Honorarkonsul Claude de Crissey wurde über den ungewöhnlichen Vorfall informiert. Er hatte für den Mann einen zweitägigen Aufenthalt, am Freitag und Samstag, im Vachira Hospital von Phuket Stadt organisiert. Ein Verwandter hatte Herrn de Crissey mitgeteilt, dass der Mann einen schlechten Charakter habe, könne aber nur spekulieren, wie der Mann sich die Wunde zugefügt habe.
Der Mann nutzt die Fluggesellschaft, die ihm den Heimflug verweigerte, sehr oft um von Frankreich nach Thailand und zurück zu reisen.

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"Kapitän" lässt Taucher im Wasser zurück

Phuket - Ein amerikanisches Ehepaar war unter einer Tauchergruppe, die von ihrem Kapitän in den Gewässern vor Phuket allein zurückgelassen wurden. Lexa und Jake Mendenhall freuten sich auf ihren Urlaub und wollten ihren ersten realen Tauchgang im blauen Ozean genießen. Doch dieser Ausflug lief völlig anders ab, als sie es sich vorgestellt hatten.

 
Sie machten zwei einstündige Tauchgänge und alles war in Ordnung, bis sie zum dritten Mal auftauchten. Ihr Boot war verschwunden. Das Ehepaar war mit zwei Tauchlehrern und noch ein paar anderen unerfahrenen Tauchern gestrandet. Die Sonne ging unter und ihre Gedanken rasten.
Jake Mendenhall hatte eine Kamera dabei und dokumentierte ihren Tauchgang. Bevor die Batterien versagten nahm er das Kliff in ihrer nähe auf, dass zu steil war um an Land zu klettern. Jeder dachte dasselbe: "Was würde passieren wenn kein Boot mehr vorbeifährt? Denn die Dämmerung setzte bereits ein".
Zu ihrem Glück sah einer der Tauchlehrer ein Schlauchboot an ihnen vorbeifahren und signalisierte den Leuten sie aufzunehmen. Gott sei Dank dachten alle, als das Boot direkt auf sie zusteuerte. Sie verbrachten fast eine Stunde im offenen Meer.
Es war bereits dunkel, als sie auf das Schlauchboot kletterten. Erschöpft von diesem Erlebnis kehrten alle unversehrt zurück an Land. Die Tauchergruppe erfuhr später, dass der sogenannte Kapitän des Bootes wohl einen Motorschaden hatte und beschloss sie alle im Wasser zurückzulassen, während er ans Ufer fuhr.
Diese Aussage klang für die Gestrandeten ein wenig verrückt. Das US-Ehepaar sagte, dass das Tauch-Unternehmen auf ihrer Webseite gute Kritiken bekam und deshalb einen Ausflug gebucht hatte. Um welches Unternehmen es sich handelte wurde nicht berichtet, ebenso wenig, an welcher Stelle der Vorfall stattgefunden hatte.

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Sonntag, 17. November 2013

Abflussrohr am Strand muss entfernt werden

Phuket - Ein Resort in Patong wurde aufgefordert, ein Abflussrohr für Regenwasser zu entfernen, das direkt auf dem Sand am Strand endet. Beamte des Umweltamtes hatten das am Freitag Impiana Resort inspiziert und das Rohr entdeckt.

Anwohner in der Gegend erklärten den Beamten, dass das Rohr im Auftrag der Strandliegen-Verleiher vom Resort installiert worden ist. Jedes mal wenn es stark regnete, floss dass Regenwasser vom Hotelgelände ins Meer ab, genau dort wo die Strandliegen stehen.

 
Riesige Pfützen hätten sich auf dem Sand gebildet und die Verleiher wollten, dass das Resort dagegen etwas unternimmt. Das Umweltamt hatte außerdem bestätigt, dass es sich nicht um Abwasser handelt.
Das Wasser aus dem Rohr bildet einen leichten Schaum, was zu dieser Inspektion führte. Wahrscheinlich ist es irgendeine Form von Waschmittel, die mit dem Regenwasser abläuft. Dem Hotel wurde dringend empfohlen, dass Rohr schnellstens zu entfernen und einen separaten Tank auf dem Gelände des Resorts zu installieren, wo das Regenwasser gesammelt werden kann.
Mit einer Pumpe kann das Wasser dann in die Kanalisation abgeleitet werden. Das Umweltamt wird in der kommenden Woche noch einmal die Stelle besichtigen, um sicherzustellen, dass das Abflussrohr auch entfernt wurde.

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Freitag, 15. November 2013

Loch in Fußweg verschlingt koreanisches Kleinkind

Phuket - Ein vierjähriger koreanischer Junge verschwand in einem Loch auf dem Fußweg, als er am vergangenen Abend durch einen dunklen Bereich lief. Boonker Sealim, der für die Tour Group Hotelbeds arbeitet, sah den Jungen in das zwei Meter tiefe Loch der Kanalisation fallen.
 
Er half den Eltern, den Jungen aus dem Loch zu holen. Glücklicherweise hatte das Kind keine Verletzungen durch den Sturz erlitten. Einige Kunden des Dim Sum Restaurants gleich gegenüber auf der Chalermprakeat Road hatten das Unglück ebenfalls mitbekommen und einen Notdienst alarmiert.


Die Eltern waren so erleichtert, dass ihr Sohn nicht verletzt war und wollten keine medizinische Hilfe entgegennehmen. Sie gingen nach dem Vorfall direkt zu ihrem Hotel, wo sie den Jungen erst einmal unter die Dusche stellten.
Der hilfsbereite Mann sagte noch, dass die Strasse über Nacht dunkel ist und keine ausreichende Straßenbeleuchtung vorhanden sei. Richtige Fußgängerwege sind selten auf Phuket und die Einwohner kennen die Tücken auf der Strasse. Sie machen meistens einen großen Bogen um Kanaldeckel.

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Freitag, 8. November 2013

Jagd auf Krokodil geht weiter

Phuket - Die Suche nach dem drei Meter langen Krokodil, dass Anfang dieser Woche im Meer vor der nördlichen Küste Phukets gesichtet wurde, geht weiter.

Der Direktor des Meeresbiologischen Zentrums auf Phuket Thanet Mannoi verbrachte am Mittwoch den ganzen Tag in einem Boot auf der Jagd nach dem Reptil. Allerdings hatte er keinen Erfolg. Soweit er in Erfahrung bringen konnte, gibt es auf der Inselprovinz keine Krokodile die als Haustier oder in Farmen gehalten werden.

 
Bekannt ist aber, dass zwei Reptilien als Haustiere in der Nachbarprovinz Phang Nga gehalten werden und eine Krokodilfarm über 14 Erwachsene und 25 Jungtiere verfügt. Es gab einmal Krokodile auf Phuket, aber man glaubt, dass sie von Jägern ausgerottet wurden.
Hotels und Resorts haben ihre Gäste über die Gefahr im Wasser an den nördlichen Stränden aufmerksam gemacht, nachdem das Krokodil am Sonntag im Meer vor dem Mai Khao Strand gesichtet wurde.
Prarop Prangnga, Direktor des Sea Animals Reservation im Sirinath Nationalpark, gehörte zu denen, die das Krokodil gesehen haben. Es war ihm allerdings nicht möglich zu sagen, ob es sich um ein Süßwasser- oder Salzwasser-Krokodil handelte.
Salzwasser-Krokodile sind die weltweit größten Reptilien und ignorieren in der Regel Boote und Menschen. Aber sie könnten eine aggressiv schützende Haltung nach der Eiablage einnehmen, erklärte Herr Thanet.
Vor einigen Jahren wurde ein kleines Krokodil in einer Bucht von Laguna Phuket entdeckt und eingefangen.

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Gesundheitsamt: Bessere Hygiene-Vorkehrungen in Resorts erwünscht

Dr. Bancha Kakong 
Phuket - Resorts in der Region um Phuket wurden aufgefordert, Vorkehrungen zu treffen, um einen Ausbruch der Legionärskrankheit und anderen gesundheitlichen Bedrohungen zu verhindern. Diese Warnung kommt vom Direktor des Gesundheitsamtes Dr. Bancha Kakong.

Er sagte, dass die Resorts manchmal die Gefahren unterschätzen, die von bakteriellen Infektionen ausgehen. Zudem hinterfragte er die hygienischen Zustände einiger Resorts, die anscheinend nicht gründlich genug mit diesen gesundheitlichen Problemen umgehen.
Vor kurzem wurden Vertreter aus über 100 Resorts zu einer wichtigen Sitzung eingeladen, die vom Gesundheitsamt organisiert wurde, um sie auf die Gefahren hinzuweisen. Allerdings kamen nur zehn Vertreter zu diesem Treffen, sagte Dr. Bancha.
Phukets letzter Ausbruch der Legionärskrankheit war im Jahr 2007, als vier Fälle gemeldet wurden. Ausbrüche dieser Art in Thailand sind selten, mit sechs bekannten Fällen im Jahr 2013.
Wenn Klimageräte mindestens einmal im Jahr, besser zweimal jährlich, gereinigt werden, dann riskieren Resorts nicht die Gesundheit hrer Gäste, sagte Dr. Bancha. Es ist durchaus möglich, dass Urlauber erst in ihrer Heimat die Symptome entwickeln. Jeder Fall von Legionärskrankheit wäre eine schlechte Nachricht für Phuket. Deshalb fordert das Gesundheitsamt von Resorts ordnungsgemäße Vorkehrungen zu treffen.
Die Legionärskrankheit wurde zum ersten Mal im Jahr 1976 diagnostiziert. Sie breitet sich in der Regel über Klimaanlagen aus, die nicht richtig gereinigt werden und eine tödliche Lungenentzündung entwickeln. Menschen aus nicht-tropischen Umgebungen sind anfälliger für die Legionärskrankheit als Einheimische.

 

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Mittwoch, 6. November 2013

Krokodil am Mai Khao Strand gesichtet

Phuket - Touristen an den nördlichen Stränden von Phuket wurde davon abgeraten, ins Wasser zu gehen, nachdem am Sonntag ein drei Meter langes Krokodil vor der Küste entdeckt worden ist.
Gesichtet wurde das Krokodil zum ersten Mal am Mai Khao Strand gegen 15.00 Uhr. Beamte haben mit Ferngläsern in einem respektvollen Abstand zum Ufer die Sichtung bestätigt.
 
Eine Erklärung über das Auftauchen des Reptils gibt es noch nicht, aber einige Krokodile sind in diesem Jahr aus einer Farm in Phang Nga entkommen, der Provinz nördlich von Phuket. Delfine und Schildkröten werden oft vor der Küste Phukets angetroffen, aber von einem Krokodil im Wasser wurde noch nie berichtet.


In den Gewässern vor der Inselprovinz wurden auch nie größere Anzahlen von Haien und Quallen gemeldet. Resorts in Mai Khao und anderen Stränden im Norden von Phuket wurde geraten, ihre Gäste auf die Gefahr, die im Wasser schlummert, hinzuweisen und vorerst nicht schwimmen zu gehen.
Sichtungen des Krokodils sollten umgehend den Behörden unter der Rufnummer 076-348526 gemeldet werden.

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