Phuket - Bei einer Sitzung in der Provinzhalle von Phuket Stadt unter dem Vorsitz von Gouverneur Maitree Inthusut wurde erklärt, dass einige der Leute, die ein Jet-Ski am Strand von Patong betreiben, gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurden und nicht einmal richtig Thai lesen könnten.
"
Sie müssen lernen und
wir haben unsere eigenen Methoden diese Menschen zu kontrollieren",
sagte Herr
Nucha Petchvimol,
Präsident des
Jet-Ski-Verbandes in
Patong,
vor Vertretern der Marine und
Jet-Ski-Repräsentanten aus Patong,
Kamala,
Karon, Bang Tao und
der Insel Naka.
Nicht viele Leute glauben,
dass die
Jet-Ski-Branche sich in
letzter Zeit verbessert hat,
sagte Herr
Nucha,
der jeden Tag seine
Mitarbeiter immer wieder besucht und
sie auf Ehrlichkeit und
guten Service
hinweist.
Ein nationales Gesetz wurde vorgeschlagen, um
sicherzustellen,
dass alle Jet-Ski-Betreiber zu allen Zeiten verpflichtet sind,
sich korrekt zu verhalten.
Er fügte noch hinzu,
dass Probleme bezüglich von
Touristen zwischen Motorrad- und
Autovermietern in
diesen Tagen viel größer sind,
weil es einfach gesagt,
viel mehr von
diesen Unternehmen gibt.
Gouverneur Maitree Inthusut wurde mitgeteilt,
dass auf Phuket insgesamt 286 Jet-Skis
zum Verleih angeboten werden - 170 in
Patong, 40 in Bang Tao, 38 in
Karon, 26 in
Kamala und 12
auf der Insel Naka.
Nur etwa 100
bis 120
der Jet-Skis in
Patong werden regelmäßig verliehen. Die
Kosten für 30
Minuten betrugen 1.500
Baht.
Der Rest
wird für eine Vielzahl von
anderen Gründen auf dem Wasser eingesetzt.
Betriebskosten wie Treibstoff (500 - 600
Baht) und
Ersatzteile, die
manchmal aus Japan
importiert werden müssen, fallen
natürlich auch an. An den
Betreiber am Strand
werden 200 - 300
Baht ausgezahlt.
Die
zuständige Abteilung der Marine
sollte daher darauf achten,
dass alle eine ausreichende Versicherung bekämen die
alle Kosten eines Schadens abdeckt, was,
wie er behauptet,
nicht der Fall
sei. Die
Versicherung zahlt nur einen Betrag von 50.000
Baht aus.
Aber meistens wird der Benutzer des
Geräts aufgefordert mindestens 16.000
Baht zusätzlich zu zahlen,
für den
Zeitraum der Reparaturen.
Daraus entstehen dann immer wieder Streitigkeiten unter den
Beteiligten.
Phukets Honorarkonsuln
haben deshalb schon gefordert,
dass Jet-Ski-Betreiber einen höheren Beitrag an Versicherungen
zahlen sollten, um
diese Mehrkosten
auch erstattet
zu bekommen, um zukünftige Auseinandersetzungen
zu vermeiden. Dies
wurde allerdings
auf der Sitzung nicht erwähnt.
Ein Vertreter
der Jet-Ski-Betreiber von
der Insel Naka schlug
vor,
ein
Schlichtungs-Team von Freiwilligen mit russischen, chinesischen und
englischen Sprachkenntnissen zusammenzustellen, die bei einem Vorfall
dazugerufen
werden könnten und als Vermittler dienen. Es
sei dann auch nicht unbedingt nötig die Polizei mit in den Fall einzubeziehen,
sagte er.
Ein neues Problem, dass er ansprach, waren die Reisegruppenführer, die
entweder auf zusätzliche Provisionen bestanden oder aber ihren Gästen
2.000 Baht abnehmen für eine Fahrt von 1.500 Baht.
Der Gouverneur hat den Argumenten teilweise zugestimmt und meinte, dass
die Jet-Ski-Abzocke der Vergangenheit angehöre. Er wird sich dazu
nochmals äußern, wenn Jet-Ski-Betreiber an einem ganztägigen Seminar am
29. und 30. August teilnehmen werden. Dort werden Vorträge zur
Sicherheit, Service und anderen Fragen abgehalten.
Heute wird sich Gouverneur Maitree Inthusut mit Phukets Honorarkonsuln
treffen, die ihn wahrscheinlich nicht nur wegen des Jet-Ski-Problems ein
paar Fragen stellen werden.
Text u. Bild: Wochen Blitz.....