Samstag, 20. Juli 2013

Taxifahrer konfrontieren Pegas Touristik


Phuket - Tuk-Tuk- und Taxifahrer auf Phuket wollen einen größeren Anteil an Tour-Geschäften und haben in dieser Woche schon zweimal Busfahrer der Firma Pegas Touristik konfrontiert, um ihre Ansprüche zu untermauern.

Der erste Bus wurde am Mittwoch von Taxifahrern in Kata-Karon gestoppt und sie argumentierten mit dem Fahrer. Am darauffolgenden Tag wurde ein Bus vollbesetzt mit Touristen angehalten. Anwohner, die das Vorgehen der Taxifahrer beobachtet hatten, riefen die Polizei.
Bei einem Gespräch im Rathaus von Kata-Karon nach den Vorfällen zwischen Taxifahrern, Beamten, Vertretern von Pegas Touristik und der Polizei kam man zu keinem Ergebnis. Der Taxiverband hatte deutlich gemacht, dass sie einen größeren Anteil an Tour-Geschäften wollen. Sie sagten, dass sie keine Touristen befördern wollen, die bereits vor ihrer Ankunft auf Phuket eine Tour gebucht haben, aber diejenigen, die hier einen Ausflug machen wollen, vor allem zu den Sehenswürdigkeiten, wo Provisionen angeboten würden.


 Diese Forderung von den Taxifahrern über eine größere Kontrolle des Tourismus in der Region von Kata-Karon dürfte lokale Resort-Manager alarmieren, die für Besucher Fahrten in andere Bereiche von Phuket organisieren. Der Taxiverband hat zudem klargestellt, dass sie den Airport-Busservice blockieren werden, falls die Route, die in Patong endet, nach Kata-Karon erweitert werden sollte.
Ein Berater von Pegas Touristik, Herr Palat Chantarasorin, sagte nach der Sitzung, dass jeder Tuk-Tuk- und Taxifahrer nur Geld verdienen will. Es kümmert sie nicht das Geringste, wie die Touristen gerne Reisen wollen. Herr Palat vermutet stark, dass es keine wirkliche Kontrolle der Taxifahrer gebe. Die Zahl von Taxen steigt immer weiter an und der Verband hat ein gewisses Monopolrecht gewonnen. Ein gutes Beispiel ist, dass nahezu alle Parkplätze in Kata-Karon von Taxen eingenommen wurden und der Verband weigert sich, ein Call-Center als Alternative zu betrachten.
Dieses Taxi-Monopol ist eine große Bedrohung für den Tourismus und Behörden lassen sich immer wieder von den Fahrern einschüchtern. Es gibt so gut wie keine Anzeichen, dass ihre Macht gebrochen wird.
In der kommenden Woche wird ein Team der Abteilung für Sonderermittlungen (DSI) auf Phuket eintreffen, mit der besonderen Aufgabe, die Touristen-Probleme zu bereinigen. Ganz oben auf der Liste stehen die Beschwerden von Touristen über die übermäßigen Tarife und Einschüchterungen der Tuk-Tuk- und Taxifahrer.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Freitag, 19. Juli 2013

Phuket vor 20 Jahren und heute – ein Vergleich

Nach 20 Jahren kehrt unser Autor nach Phuket zurück, er sieht Bungalows statt Regenwald. Und wo früher einsame Strände waren, stehen heute Liegestuhlreihen. Doch gibt es auch positive Veränderungen. 

 Foto: Wolfgang Polte
Ko Phuket, oder einfach nur Phuket, ist das beliebteste Urlauberziel in Thailand. Doch die Insel hat sich in den vergangenen 20 Jahren sichtbar verändert. Die obere Bildreihe zeigt Kamala, unten ist Leam Sing Beach zu sehen.

Wenn ich die Augen schließe, die Sonne auf der Haut spüre, das Rauschen der Wellen höre, dann denke ich: Eigentlich ist alles wie vor gut zwanzig Jahren, als ich zum ersten Mal am Patong Beach war.
Anna, meine Masseurin fragt mich, wann ich mich durchkneten lassen will. Mona bringt mir frische Ananas. Lek stellt die erste Flasche Mineralwasser auf den kleinen Strandtisch.


 Reiter am Bang Thao Beach, aufgenommen in den Neunzigern ... … und derselbe Strand, ebenfalls mit Ross und Reiter, im Jahr 2013

 Eigentlich… Denn nichts ist mehr so, wie es Anfang der Neunzigerjahre war. Nur die Sonne und das Meeresrauschen sind geblieben. Bis zu sieben Reihen Liegestühle stehen hinter mir, dicht an dicht und schnurgerade wie die Sessel in einem Kino.
Statt wie damals rund 20 Personen sind jetzt schon morgens um zehn Uhr mindestens 2000 Sonnenhungrige am Strand. Anna und Lek haben einen Job im Hotel. Mona verkauft an einem Obststand auf der neuen Strandpromenade.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Erdbeben vor Sumatra

Phuket - Ein Erdbeben vor Sumatra war gestern frühmorgens um 6.41 Uhr auf Phuket und entlang der Andamanküste zu spüren. Etwa fünfzehn Minuten nach dem Beben wurde Entwarnung für Thailand ausgegeben.

Das im Süden gelegene thailändische Meteorologische Amt erklärte, dass das Epizentrum des Erdbebens mit einer Stärke von 5,3 auf der Richterskala in 10 Kilometern Tiefe stattfand und keinen Tsunami auslöste.
Zwei Erdbeben im vergangenen Jahr, eines in der Region um Sumatra und das zweite direkt unter Phuket, führten zu Evakuierungen an der Westküste von Phuket. Glücklicherweise erwiesen sich die Evakuierungen als Fehlalarme.
Das jüngste Erdbeben war auch in der Provinz Phang Nga zu spüren.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Mittwoch, 17. Juli 2013

DSI im Kampf gegen die Mafia in Phuket

Phuket - Tourismus und Sport Minister Somsak Pureesrisak hat eine Petition an das Department for Special Investigation (DSI) am Dienstag eingereicht und bat um ihre Hilfe bei der Bekämpfung von Mafia Banden in Phuket.

Somsak sagte, dass viele Russen Thais angeheuert hätten, um für sie Restaurants, Souvenirläden und Strandliegen-Vermietungen zu betreiben und Touristen mit überhöhten Preisen konfrontieren.
„Die meisten dieser Unternehmen entrichten keine Einkommensteuer, die Einnahmen werden direkt an die Mafia abgeführt. Urlauber werden systematisch eingeschüchtert, was dem thailändischen  Tourismus schadet", sagte der Minister.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Dienstag, 16. Juli 2013

Amerikanerin schwimmt 6km um die Insel Naka

Phuket - Am vergangenen Freitag hat ein Gast des Naka Island Resorts zum ersten Mal die Insel umschwommen. Die Leistungssportlerin Fiona O’Donnell-McCarthy aus den USA kam am letzten Tag ihres zweiwöchigen Urlaubs in Thailand via Schnellboot auf die Insel.
"Ich hatte einfach den Drang, ins Wasser zu springen und zu schwimmen", sagte sie. Ein Angestellter des Resorts bot ihr an, mit dem Kajak um die Insel zu fahren und sie fragte, ob es auch möglich sei zu schwimmen. Beides hatte zuvor noch niemand vollbracht.
Also entschied sich Fiona O’Donnell-McCarthy einmal um die Insel Naka zu schwimmen.
Sie wurde frenetisch von den Hotelangestellten angefeuert, als sie die sechs Kilometer in zwei Stunden und fünfzig Minuten meisterte. Sie versprach im nächsten Jahr wiederzukommen.
Fiona begann im Alter von sieben Jahren mit Wettkampfschwimmen und tut dies bis Heute. Sie erhielt ein Stipendium an der Stamford Universität und widmete ihre ganze Leidenschaft dem Schwimmen. Heute beteiligt sie sich an einer Gruppe in San Francisco namens Masters Olympic Club.
Fiona hat außerdem viele Freiwasser-Wettbewerbe abgeschlossen, einschließlich dem Gewinn der Meisterschaft 2010 am Lake Del-Dal in Kalifornien.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Hochschwangere Frau flüchtet aus Rohingya-Lager

Phang Nga - Mitarbeiter eines Rohingya-Flüchtlingslagers in Khao Lak sind besorgt, dass eine Frau in der vergangenen Woche entkam, die jeden Tag ein Kind gebären könnte. Gesundheitliche Komplikationen sind zu befürchten, da es ihre erste Geburt ist und sie in einem Krankenhaus von Phuket behandelt werden sollte. Jetzt ist sie gezwungen während der Flucht ein Baby zur Welt zu bringen.
Ihre Entscheidung, in einer solch kritischen Zeit eine Flucht mit zwei anderen Frauen und vier Kindern zu probieren, wirft weitere Fragen über die Behandlung von Menschenhändlern aber auch thailändischen Behörden der Gefangenen Rohingyas in Thailand auf.
Während etwa 1.700 Männer seit Januar in beengten Verhältnissen gefangen gehalten werden, wurden mehrere hundert Frauen und Kinder in relativ guten Schutzeinrichtungen untergebracht. Trotzdem sind viele Frauen und Kinder in Anbetracht der schlechten Verpflegung aus den Lagern geflüchtet.
Das Schlimmste an allem ist die ungewisse Zukunft der Flüchtlinge. Bisher weiß kein Rohingya welchem Schicksal sie entgegentreten müssen. Ihre größte Angst ist, dass sie vielleicht nach Burma zurückgeschickt werden, wo, wie sie glauben, umgebracht werden.
Die Reise von Burma nach Malaysia wäre nur eine Frage von ein paar Tagen gewesen, die jetzt aber schon sechs Monate andauert. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Viele von ihnen wählen keinen Moment länger zu warten, darunter auch die Schwangere Frau. Was den jüngsten Ausbruch so unverständlich macht, ist, dass eine Gruppe von Frauen und Kindern im vergangenen Monat von Menschenhändlern mit Hilfe der örtlichen Polizei entführt und vergewaltigt wurden.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Sonntag, 14. Juli 2013

Vorsitzender eines Taxiverbandes in Patong warnt vor Problemen mit Airport-Busservice



Phuket - Viele Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer in Patong wissen bis jetzt nicht, dass der Airport-Busservice am kommenden Freitag seinen Dienst aufnimmt und möglicherweise zu Protesten führen wird, mitunter von Gewalteinsatz. (WOCHENBLITZ berichtete http://bit.ly/1aiWqVY)
Obwohl die billige Transport-Alternative gegenüber den Taxen am Internationalen Flughafen auf Phuket in weniger als einer Woche beginnt, hat die örtliche Presse (Phuketwan) herausgefunden, dass der Starttermin den meisten Taxifahrern nicht bekannt sei.
Ein Vorsitzender des Taxiverbandes in Patong, Vichai Maiseetong, beantwortete die Frage, welche Auswirkungen der neue Busservice auf die Taxifahrer haben würde nur kurz: „Sicherlich wird es Probleme geben“.
Herr Vichai Maiseetong scheint aber nicht zu wissen, dass der Dienst am Freitag beginnt. Er erklärte, dass die Busverbindung vom Flughafen an die Westküste und die vorgeschlagene Fähre vom Flughafen das Einkommen der Taxifahrer drastisch senken würde. Außerdem ist derzeit Nebensaison und viele Einheimische kämpfen bereits, um über die Runden zu kommen.
Herr Vichai sieht nicht optimistisch in die Zukunft. Er sagte, dass Phuket nun von profitgierigen Geschäftsleuten, wie z. B. aus Russland, Firmen führen, um Touristen ihre Dienste anzubieten. Die lokale Bevölkerung würde laut ihm so langsam aber sicher vom Markt gedrängt.
Es ist aber überraschend, dass Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer in Patong bis jetzt noch nicht darüber informiert worden sind, dass der Busservice demnach keine direkte Bedrohung darstellt. Eine Route zwischen Patong und Karon kam in den 1990er Jahren zu einem abrupten Ende, als ein Fahrer verprügelt worden ist.
Trotz dieser Erkenntnisse aus dem Interview geht die Planung voran. Tickets werden ab Freitag an der Bushaltestelle in der Nähe der Ausfahrt des Internationalen Flughafens verkauft. Wie sich diese Angelegenheit weiterentwickelt kann nur vermutet werden.

Text u. Bild: Wochen Blitz....