Samstag, 13. Juli 2013

Katze alarmiert Hauseigentümerin vor 5-Meter-Python


Phuket - Eine Frau wurde am Donnerstag durch ihre Katze auf das Vorhandensein einer Schlange in der Garage ihres Hauses in Phuket Stadt aufmerksam gemacht. Als sie frühmorgens ihre Wäsche aufhängen wollte, sah sie ihre Katze in Lauerstellung auf etwas starren.
Erschrocken wich sie zurück, als sie die fünf Meter lange Python unter ihrem Wäscheständer sah. Sie rief die allzeit bereiten Mitarbeiter der Kusoldharm Stiftung zur Hilfe. Als sie gegen sieben Uhr morgens am Haus von Frau Saisamorn S. eintrafen, schien die Schlange schon zu ahnen was ihr blühte. Die Python versuchte in ein Abflussrohr zu flüchten. Allerdings war der Fluchtweg zu schmal für die Schlange.
Binnen zehn Minuten wurde die Python schließlich eingefangen und an einem unbekannten Ort im Dschungel ausgesetzt. Frau Saisamorn vermutet, dass die Schlange einen trockenen Platz gesucht hatte, da es in der Nacht zuvor heftig regnete.

Text u. Bilder: Wochen Blitz....

Freitag, 12. Juli 2013

Airport-Busservice nimmt ab nächsten Freitag seinen Dienst auf

Phuket - Die erste Fahrt des Airport-Busservice wird am kommenden Freitag, den 19. Juli um neun Uhr morgens nach Patong starten. Es wird zwar keine große Feier geben, aber die Presse ist willkommen, den Startschuss am Internationalen Flughafen auf Phuket mitzuverfolgen.
Die Fahrt wird in die Geschichte eingehen, denn das beliebte Urlaubsziel hatte zuvor noch nie eine öffentliche Busverbindung an die Westküste, als Alternative zu den überteuerten Taxis und Limousinen am Flughafen.
Die Busroute führt zunächst nur bis Patong, soll aber später zu den Stränden in Kata und Karon erweitert werden. Besondere Sicherheitsmassnahmen wurden nicht implementiert, da es keine Anzeichen gab, dass diese erforderlich seien. Der Service hat eine Internet-Seite erstellt (www.phuketairportbusexpress.com), auf der die Tarife, ein Routenplan und weitere Details zu finden sind.
Vorerst gibt es nur fünf Haltstellen. Diese könnten allerdings auf neun anwachsen, sobald der Dienst ausreichend Kundschaft befördert. Die meisten Touristen werden wahrscheinlich auch weiterhin ein Taxi oder eine Limousine bei der Ankunft auf Phuket wählen, wenn sie es vorziehen schnell an ihr Urlaubsziel zu gelangen.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Phuket: 3.000 Motorrad-Taxis sollen in Datenbank erfasst werden

Phuket - Fast 3.000 Motorrad-Taxifahrer werden in einer Datenbank erfasst, für Regulierungen und gründlichere Kontrollen. Auf die gleiche Weise hatten die Behörden auf Phuket im vergangenen Jahr tausende von Taxen registriert und entsprechende Lizenzen verteilt.
Eine vorläufige Studie zeigte, dass es mittlerweile 3.000 Motorrad-Taxis auf der Inselprovinz gibt. Die meisten operieren illegal als auch legal in Patong. Vize-Gouverneur Jamleran Tipayapongtada, dem die Verantwortung von öffentlichen Verkehrsmitteln übertragen wurde, leitete die Sitzung in dieser Woche, auf der die Zahlen von Motorrad-Taxis je Bezirk vorgelegt worden ist.
In Kathu, einschließlich Patong, Phuket Stadt und Thalang sind insgesamt 2.761 Motorrad-Taxis an 322 Ständen gezählt worden. 382 weitere Fahrer haben keinen festen Standort und wurden als illegal eingestuft. Des Weiteren gibt es noch Motorräder mit Beiwagen, 23 in Bang Tao und 38 am Tesco Lotus in Thalang.
Vorschläge umfassen ein Verbot von Alkoholkonsum während der Arbeitszeit und härtere Strafen für illegale Taxifahrer. Die Registrierung von Motorrad-Taxis wird wahrscheinlich ein ähnliches Verfahren durchlaufen, wie sie bei Fahrzeugen im vergangenen Jahr durchgeführt worden ist.
Die Zahlen von Taxis, Tuk-Tuks und Motorräder auf Phuket wachsen weiterhin an, weil die Insel kaum andere öffentliche Verkehrsmittel zu bieten hat und zu immensen Verkehrsproblemen für Touristen als auch Einheimische führt. Einige Vorschläge, wie ein Call-Center einzurichten, das Überangebot von Taxen zu reduzieren oder einen festgesetzten Tarif einzuführen, wurden bis jetzt nicht umgesetzt.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Donnerstag, 11. Juli 2013

Stromausfälle auf Phuket sollen der Vergangenheit angehören

Essen bei Kerzenschein
Phuket - Beamte der Elektrizitätswerke auf der Inselprovinz haben bestätigt, dass eine neue Hochspannungsleitung für Phuket und 13 anderen Provinzen im Süden Thailands gebaut werden soll. Der Kostenaufwand für dieses Projekt wird auf rund 60 Milliarden Baht geschätzt.
Um weitere massive Stromausfälle zu vermeiden, soll eine bereits vorhandene 500-Kilovolt Übertragungsleitung erweitert werden. Diese soll im Bezirk Bang Saphan der Provinz Prachuap Khiri Khan bis nach Surat Thani und Phuket verlängert werden. Damit sollen in naher Zukunft die südlichen Provinzen aus der zentralen Region Thailands mit ausreichend Strom versorgt werden. Zudem wurden zusätzliche Stromgeneratoren im Süden installiert, um einen totalen Blackout wie am 21. Mai dieses Jahres zu vermeiden.
Viele können sich wahrscheinlich noch daran erinnern, als am 21. Mai in den 14 südlichen Provinzen für mehrere Stunden der Strom ausfiel. Ein unliebsames und für einige ein beängstigendes Erlebnis auf das sie gerne verzichten würden. (WOCHENBLITZ berichtete http://bit.ly/12D1Up9)
Einzelheiten über das Projekt sind noch nicht bekannt. Angeblich soll der Bau im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

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Phukets Bezirkschef bestreitet Korruptionsvorwürfe

Veera Kerdsirimongkol
Phuket - Kathus Bezirkschef Veera Kerdsirimongkol hat die Vorwürfe gegen ihn in einer Zettelkampagne als absurd abgestempelt. Vor einigen Tagen wurden Tausende von Flugblättern in seiner Region unter der Bevölkerung verteilt, die angeblich vom thailändischen Innenminister verfasst sind.
Die Kopien wurden an das Innenministerium, dem Gouverneur und Damrongtham Zentrum (Beschwerdestelle) auf Phuket und verschiedenen Presseagenturen geschickt.
Herr Veera Kerdsirimongkol hatte sich bei der Übernahme seines Postens seine Prioritäten gesetzt. Er versprach hart gegen Korruption und Projekte, die auf naturgeschützten Regionen gebaut werden, vorzugehen.

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Die in der Umgebung von Kathu verteilten Flugblätter waren an die Bewohner gerichtet, der wie folgt mit der Überschrift begann:
"Liebe Menschen in Kathu"
Kathu ist ein touristisches Zentrum und war ein friedlicher Ort, bis Herr Veera Ärger in der Gegend verbreitete. Wir können dies nicht mehr länger ertragen.
Es folgte dann eine Auflistung seiner angeblichen Erpressungen.
Der Bezirkschef hatte einen Verkehrkontrollpunkt einrichten lassen, um Drogenkonsumenten von den Strassen zu holen. Vierzehn Personen sollen demnach festgenommen worden sein, aber nur fünf wurden in ein Rehabilitations-Zentrum geschickt. Die anderen sind nach der Zahlung von 8.000 Baht wieder freigelassen worden.
An einem Standort am Phanturat Hill sind ein Bagger sowie drei Lkws beschlagnahmt worden. Beamte hätten nicht nach dem Besitzer gefragt. Stattdessen haben sie pro Fahrzeug 200.000 Baht verlangt, um die Angelegenheit nicht weiter zu verfolgen.
Ein weiterer Schaufelbagger wurde ebenfalls konfisziert, zusammen mit illegal geschlagenem Holz. Die Presse war bei diesem Vorfall anwesend. Aber bisher gab es keine strafrechtlichen Maßnahmen gegen den Verursacher.
Die Liste geht noch weiter. Jedenfalls schloss der Brief mit der Behauptung ab, dass Herr Veera fünf Millionen Baht an einen Politiker der Puea Thai Partei zahlte, um seinen Posten als Bezirkschef in Kathu zu bekommen. Wenn er nicht bis zum 31. Juli Phuket verlassen sollte, werden sich die Bewohner von Kathu zusammenschließen und einen Protestmarsch starten.
Herr Veera erklärte gegenüber der Presse, "es sei völlig absurd. Ich wäre verrückt, wenn ich dies alles durchgezogen hätte. Der Gouverneur von Phuket kennt mich und ich bin kein Politiker, der alles erklären muss. Ich glaube einfach, das Richtige zu tun".
Sein Stellvertreter Siripong Leepasit hat wegen des Flugblattes eine Anzeige bei der Thung Thong Polizeistation eingereicht. Wer dahinter steckt, ist bis jetzt nicht bekannt.

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Mittwoch, 10. Juli 2013

Suche nach Vermissten des Frachters MV Hope abgebrochen

Phuket - Die Royal Thai Navy (RTN) hat die Suche nach den sechs fehlenden Besatzungsmitgliedern des Frachtschiffes MV Hope eingestellt, dass vor fünf Tagen bei schwerem Seegang südlich der Insel Racha kenterte.
Neun der 17 Schiffsbrüchigen wurden lebend geborgen. Zwei Leichen wurden gefunden. Es wird angenommen, dass die sechs anderen der Besatzung nicht mehr leben.
Unterdessen wurde das gekenterte Schiff in Schlepptau genommen. Es wird zu einem Hafen in Malaysia gebracht, wo Reparaturen vorgenommen werden können. Die Küstenwache hatte bedenken geäußert, dass das Schiff abtreiben könnte und stark befahrene Seewege nach Indien oder das Rote Meer blockiert. Außerdem besteht Gefahr, dass Treibstoff aus den Tanks entweichen könnte und die thailändischen Küstengebiete gefährdet. Ebenso hatte der Schiffseigner der in Singapur ansässigen Firma "Manship Pte Ltd" keine angaben über die Fracht auf dem Schiff bekannt gemacht. Ein Sprecher der Firma teilte jetzt mit, dass die Ladung hauptsächlich aus Lehm besteht, das für die Herstellung von Keramik benötigt wird.
Nun da die MV Hope in Schlepptau ist und keine Lecks am Rumpf entdeckt worden sind, wurde die Sorge über Umweltschäden als sehr gering eingeschätzt. Das Team, welches das Schiff untersuchte, erklärte: Die Fracht-Container haben sich bei dem Unwetter aus ihrer Verankerung gelöst und seien die Ursache gewesen, dass das Schiff in eine Schieflage geriet.

Bild u. Text: Wochen Blitz....

Montag, 8. Juli 2013

Geheimes Menschenhändlerlager auf einer Insel entdeckt

Südthailand - Die thailändische Marinepolizei hatte in der letzten Nacht eine Razzia in einem geheimen Lager auf einer Insel südlich von Phuket durchgeführt und etwa 200 Männer, Frauen und Kinder gerettet, die höchstwahrscheinlich nach Malaysia oder Australien geschmuggelt werden sollten.
Ein Sprecher der Küstenwache teilte gegenüber den Medien mit, dass die Gruppe rund 60.000 Baht pro Kopf zahlte, um in die beiden Länder eingeschleust zu werden. Es wurde schon seit langem vermutet, dass Menschenhändler ihre Tätigkeiten auf eine Insel vor der Küste Thailands verschoben haben, nachdem viele Flüchtlinge aus Burma in illegalen Lagern aufgespürt worden sind. Derzeit befinden sich rund 2.000 Rohingyas in Thailand.
Rohingyas, Burmesen und Bürger aus Bangladesch sind unter den Leuten gewesen, die sich auf der Insel Palutao aufhielten. Diese Insel befindet sich im Zentrum eines Nationalparks nahe der Grenze zu Malaysia.
Laut einer Quelle einer unabhängigen Organisation, könnten die Menschen sich schon seit Monaten auf der Insel aufgehalten haben. Dies ging aus Gesprächen mit den betroffenen Personen hervor.
Die sichere Segelsaison für flüchtende Menschen aus Burma beginnt im Oktober und endet im April. Allerdings gibt es Berichte von größeren Frachtschiffen weit vor der thailändischen Küste, um den Patrouillen der Royal Thai Navy zu entgehen. Es wird angenommen, den Männern, Frauen und Kindern würde gesagt, dass sie Malaysia (Penang oder Langkawi) gebracht, um von dort ihre weitere Reise antreten zu können.
Die Aufnahme von nun mehr als 200 Flüchtlingen grenzt ernsthaft an die Kapazität von Thailand. Männer werden in Zellen der Einwanderungsbehörden gebracht, getrennt von ihren Frauen und Kinder, die in Schutzzentren eingewiesen werden, zusammen mit den anderen 2.000 Flüchtlingen im ganzen Land.
Fünf Todesfälle wurden seit Januar aus der südlichen Provinz Songkhla gemeldet. Mit dem bevorstehenden Ramadantagen nächste Woche, in denen Muslime verpflichtet sind zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, steigt die Angst um das wohlergehen der Menschen. Männer leben seit Monaten in beengten Verhältnissen ohne ausreichende Bewegung und medizinischer Versorgung.

Text u. Bild: Wochen Blitz....